Biografie

Ketevan Chuntishvili ist seit der Spielzeit 2021/2022 Mitglied des festen Ensembles des Staatstheaters Cottbus. Dort hat sie bereits die Euridice in Monteverdis L'Orfeo und die Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro gesungen. Zu ihren kommenden Rollendebüts gehören Micaëla in Bizets Carmen und Roksana in Szymanowskis Król Roger. Im März 2022 gab sie ihr Hausdebüt an der Staatsoper Hannover als Susanna. Ketevan studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marek Rzepka und Justus Zeyen. Dort sang sie bereits Echo in Strauss‘ Ariadne auf Naxos, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel, Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro und Lena in der zeitgenössischen Oper Svadba von Ana Sokolovic. Ihr Operndebut gab die Georgierin im September 2020 am Stadttheater Klagenfurt, wo sie als 5. Magd in Cesare Lievis Neuinszenierung von Strauss‘ Elektra auf der Bühne stand. Ihr Konzertrepertoire umfasst Bachs h-moll Messe, Dvořáks Stabat Mater, Haydns Die Jahreszeiten und Stabat Mater, Mendelssohns Paulus sowie Mozarts Requiem. Meisterkurse bei Claudia Barainsky, Peter Berne, Angela Denoke, Thomas Hampson, Lisette Oropesa, Wolfram Rieger und Stefan Vinke prägten ihr musikalisches und künstlerisches Können besonders. Chuntishvili sang unter der musikalischen Leitung von Nicholas Carter, Yannis Pouspourikas, Giulio Cilona, Alexander Merzyn und wurde von Klangkörpern begleitet, wie Georgisches Kammerorchester Ingolstadt, Kärntner Sinfonieorchester, Philharmonisches Orchester Cottbus, Philharmonisches Orchester Erfurt, Niedersächsisches Staatsorchesters Hannover. Bei dem 12. Internationalen Gesangswettbewerb Immling gewann die Sopranistin den 2.Preis & den Publikumspreis. Außerdem war sie Finalistin beim internationalen Hans Gabor Belvedere Competition. Zuletzt gewann sie den 2.Preis (1. wurde nicht vergeben) und den Mozart-Preis beim 19. Internationalen Gesangswettbewerb Ada Sari in Nowy Sącz, Polen.